zum Stück

Kostüme.


Was gehört eigentlich alles zu einem guten Theater? Natürlich, begeisterte Schauspieler und ein faszinierendes Bühnenbild. Aber selbstverständlich gehören auch die passenden Kostüme dazu. Dafür sind wir zuständig. Unsere Aufgabe ist es, für jeden Schauspieler ein Kostüm, das sowohl zur Rolle, als auch zu der Person selbst passt, zu finden. Zu unserem Glück gibt es in unserer Schule einen Fundus mit vielen verschiedenen Kleidern und Anzügen, in dem wir unsere Kreativität ausleben können. Aber natürlich hatten wir auch einige Startschwierigkeiten, denn leider war der Fundus vom Umbau der Aula noch vollgestellt mit verschiedenen Möbeln und lauter Krimskrams aus den Klassenzimmern. Das alles hat uns aber natürlich nicht davon abgehalten, für jeden zunächst ein Probekostüm zu finden. Denn ein Probekostüm ist gerade für dieses Stück sehr wichtig, da die Schauspieler/innen sich zuerst an die ausladenden und langen Kleider oder an die Schuhe mit Absätzen (vor allem die Schauspielerinnen!) gewöhnen müssen! Diese Probekostüme zu finden war zu Beginn eine Aufgabe, die uns ein bisschen, (aber wirklich nur ein bisschen) geärgert hat, denn wieso die Zeit mit passenden Probekostümen verschwenden, wenn man seine Kreativität und seine Ausdauer in die richtigen Kostüme stecken könnte? Doch nun ist uns auch dies klar. Die Probekostüme zu finden stellte sich dann auch noch als eine ziemlich spassige Arbeit heraus! So dass unsere Motivation und unsere Kreativität sich nur noch steigerte! Wir schreckten nämlich nicht davon ab, auch in die Kostüme zu schlüpfen, um ein besseres Bild zu bekommen. Auch konnten wir Sachen im Fundus finden, die wir noch nie gesehen hatten und die wir nur zu gerne mal zum Spass anprobierten. Aber es ist nicht so, dass die Arbeit im Fundus nur Spass wäre! Nein, sie ist vor allem eine Arbeit bei der man ein gutes Auge haben muss und seiner Kreativität keine Grenzen setzten darf! Denn auch etwas, das keinen so guten Eindruck erweckt, kann an der richtigen Person, erstrahlen! Und um genau ein Auge dafür zu entwickeln, braucht es enorm viel Konzentration. Man muss sich das Kostüm und die Person, die es anhaben soll, bildlich vorstellen, was manchmal gar nicht so einfach ist. Doch mittlerweile sind wir schon richtig geübt darin und können es gar nicht erwarten, noch weitere tolle Kostüme für die Schauspieler/innen zu finden. Es wird wohl auch so sein, dass wir auswärts nach Sachen suchen müssen. Selina hat ihren Onkel gebeten, uns seinen Fundus in Glaris zu zeigen. Daneben habe ich auch an andere Theater geschrieben. Auch Frau Baldini hat uns noch einige Kleider, Hüte, Gürtel und Schuhe gebracht. Diese hat sie aus dem Brockenhaus oder auf Flohmärkten gefunden und ein paar Sachen sind auch von ihr privat. Um weiter die richtigen Kostüme für die Schauspieler/innen zu finden, müssen wie leider aufhören mit dem schreiben und weiter machen mit dem zeichnen der Figurinen, den Anproben usw.
PS: Hier seht ihr eine solche Figurine.
PPS: Ist sie nicht wunderschön?!?

von Alessia M., Selina M., Laura C., Laura S.

Liebe.


Liebe ist das Höchste der Gefühle welcher uns Sterblichen wiederfahren kann. Liebe ist das Gefühl welches uns zeigt, was es wirklich bedeutet zu leben.
Doch was, wenn dieses Gefühl nicht zugelassen, gar unterdrückt werden muss? Was wenn ein uralter Konflikt das Menschlichste aller Gefühle nicht erlaubt?
Genau dieser Konflikt ohne Ausweg macht die Faszination von William Shakespeares «Romeo und Julia» aus. Seit über 400 Jahren haben sich Schauspieler und Zuschauer diese Fragen gestellt und versucht auf ihre Weise zu beantworten.
Für Shakespeare kam das Unterdrücken der Gefühle nie in Frage und so sollten Romeo und Julia nicht einfach verdrängen, wie man fühlt.
Diese auf Erden nicht mögliche Liebe sollte nicht verkümmern, stattdessen liess Shakespeare seine beiden Protagonisten leiden, bis der Tod sie vereinte.
Das wohl tragischste aller möglichen Enden liess das Werk und seinen Dichter unsterblich werden. Auch heute wird das Theaterstück nicht nur an unserer Schule, sondern auch sonst überall auf der Welt immer wieder und wieder, aufgeführt: Die tragische Geschichte der beiden Liebenden soll niemals in Vergessenheit geraten.

von Sandro Gut

Die Pest - «Der Schwarze Tod»


Mitte 14. Jahrhundert  brach in Europa eine Krankheit aus. Sie verbreitete sich sehr schnell und tötete viele Menschen (Ein Drittel der damaligen Bevölkerung starb). Als in Verona die Seuche ausbrach, wurden die Kranken ausserhalb der Stadt in den sogenannten „Casotti“ untergebracht. Das waren einfache und in der Eile gebaute Holzhütten. Für die Ärzte wurden, zum Schutz vor der Pest, Masken entwickelt und sie trugen ein Ledergewand, wenn sie zu den Kranken gingen. In der Nase der Maske waren oft Kräuter Man glaubte, dass man mit Kräutern die Pest heilen kann, aber das war ein Irrtum. Die Pest war unheilbar.

von Ralya B.

William Shakespeare


Als William Shakespeare Ende April 1564 in Stratford-upon-Avon im Herzen Englands zur Welt kam, konnte noch niemand seine steile Karriere und seinen noch bis heute anhaltenden Ruhm erahnen. Dank dem Adelstitel seiner Mutter und dem gut laufenden Wirtshaus seines Vaters wuchs Shakespeare in Recht guten Verhältnissen auf und durfte sogar eine öffentliche Schule besuchen. In dieser standen neben Latein und Geschichte auch Dichten auf dem Stundenplan. Diese Grundausbildung blieb die einzige in Shakespeares Leben, eine Universität besuchte er nie.
Mit 18 heiratete Shakespeare die acht Jahre ältere Anne Hathaway. Aus der Ehe entsprangen drei Kinder. 1596 starb mit nur elf Jahren sein einziger Sohn Hamnet aus unbekannten Gründen.
Ab dem Jahr 1590 lebte Shakespeare ohne seine Familie in London und stieg dort ins Theaterbusiness ein. Er legte trotz mangelnder Ausbildung einen rasanten Aufstieg hin und wurde schnell Mitglied der Schauspielertruppe «Lord Strange`s Men (später «Lord Chamberlains Men»), der persönlichen Schauspieltruppe des Königs von England. Seine Beliebtheit verschaffte ihm neben vielen einflussreichen Freunden auch diverse Förderer und Gönner.
Neben seiner Tätigkeit als Schauspieler begann er einige Stücke selbst zu schreiben. So schrieb Shakespeare 1595 auch das Theaterstück «Romeo und Julia», welches bis heute noch aufgeführt wird und auch schon mehrmals verfilmt worden ist. Dank den grossen Erfolgen seiner Stücke konnte er 1597 ein Herrenhaus in Stratford erwerben und wurde 1599 Mitbesitzer des Londoner Globe Theatres. Damit stiegen sein Ansehen und Vermögen noch weiter an und er konnte sich unter anderem den Traum eines eigenen Familienwappens verwirklichen.
1610 zog Shakespeare weg von London, zurück zu seiner in Familie in Stratford. Dort verbrachte er seine letzten Lebensjahre und starb 1616 im Alter von nur 52 Jahren.
Neben dem Theaterstück «Romeo und Julia» sind auch andere Werke Shakespeares wie «Hamlet», «Macbeth», «der Kaufmann von Venedig», «Sommernachtstraum» und viele mehr noch heute absolute Klassiker, welche weltweit gelesen und aufgeführt werden.

von Sandro Gut aus

www.inhaltsangabe.de/autoren/shakespeare/
www.william-shakespeare.at

Romeo, Julia und die Liebe


Die Liebe zwischen Romeo und Julia ist nicht nur eine kindliche Schwärmerei, die keine Zukunft hat. Ihre Liebe scheint vielmehr für die Ewigkeit zu sein. Romeo und Julia lieben sich so sehr, dass sie durch die unglücklichen Zustände zum Selbstmord kommen. Doch nicht mal der Tod vermochte sie zu trennen. Romeo und Julia schwören sich ewige Liebe, und schon nach einem Tag heiraten sie. Sie begehen Selbstmord nur knapp eine Woche nach der ersten Begegnung. Bei Julia ist es die erste Liebe.

von Ilana E.

Hass


Jahrelang sind die Capulets und Montagus verfeindet und die verbotene Liebe von Romeo und Julia muss somit verheimlicht werden, was doch nicht so rosig klappt und für ein paar Menschen tödlich endet. Aber niemandem ist wirklich klar, warum die beiden Familien sich so tief hassen.
Hass ist etwas Starkes was, nicht gerne gefühlt wird und es ist nicht einfach, so etwas Starkes loszuwerden. Es kann einem schaden, indem man unnötig viele Gedanken an die Person, an die der Hass gerichtet ist, verschwendet, und es vergrössert nur das negative Gefühl, ob man es möchte oder nicht. Oft ist Hass nicht kontrollierbar und wenn, dann nur sehr schwer.
Doch wie kann man eine extreme Abneigung gegen etwas entwickeln? Meist ist es Neid. Es geht um sein persönliches Wohl, um sich besser zu fühlen, um sein Ego zu stabilisieren, selbst wenn dies auf eine ungesunde Art geschieht.
Was jedoch das Schlimme dabei ist, dass man sich selbst mehr mit diesem Hass schadet, als den eigentlich Gehassten.
Hass kann einem auch Dinge machen lassen, von denen man nicht mal wusste, dass man dazu in der Lage ist. Man möchte, unbewusst oder bewusst, dem Gehassten schaden, damit man die angestauten Gefühle freilassen kann. Somit ist es stärker als Wut und Ärger, welches man auch als Vorstufen von Hass bezeichnen könnte, denn Hass ist nie einfach plötzlich da.
Manchmal wird Hass erwidert mit Gegenhass, wie bei den Capulets und den Montagus.
Hass ist etwas, was unseren inneren Frieden zerstört.

von Abiramy R.

Die Renaissance


Als Renaissance bezeichnet man die Epoche vom 15.-16. Jahrhundert. Der Begriff kommt aus dem Französischen und heisst so viel wie Wiedergeburt. In der Renaissance fingen die Menschen an sich an antiken Schriften zu orientieren und verliehen so ihrem Zeitalter neuen Glanz. Die Künstler gestalteten ihre menschlichen Abbildungen erstaunlich detailliert. Der wahrscheinlich bekannteste Künstler seiner Zeit war Leonardo da Vinci. Er malte die berühmte Mona Lisa die man heute im Louvre, einem Museum in Paris, bewundern kann. Neben seinen atemberaubenden Bildern entwickelte er auch Belagerungsmaschinen und Fluggeräte. Er war Erfinder und seiner Zeit voraus.

von ?

Das elisabethanische Zeitalter


Das elisabethanische Zeitalter ist die Epoche, in der Elisabeth I. in England regierte. Man bezeichnet dieses Zeitalter auch als goldenes Zeitalter Englands das von 1558-1603 dauerte.
In dieser Zeit erschafft William Shakespeare sein Meisterwerk «Romeo und Julia».
Das Theater in England erlebte in dieser Zeit einen enormen Aufschwung. Es gab nach vielen Jahrhunderten wieder professionelle Schauspieler und es wurden Theatergebäude errichtet unter anderem das «Globe Theatre» indem Shakespeare viele seiner Stücke aufführte
An alle Akteure wurden hohe Anforderungen gestellt. Alle zwei Wochen hatten sie Première mit einem neuen Stück. Daneben spielten sie täglich eines aus dem ihrem grossen Repertoire. Es war stimmlich und körperlich eine grosse Herausforderung, auch brauchten sie ein gutes Gedächtnis. Die Schauspieler wurden nach Rollentypen eingeteilt wie, der Held, der Liebhaber, der Schurke, der Narr. Die Schauspiellehrlinge durften die jungen Mädchen spielen.
Das Bühnenbild war sehr sparsam, die Kostüme, der Zeit entsprechend, sehr üppig.
Neben Shakespeare gab es weitere bedeutende Autoren: Ben Jonson, Christopher Marlowe, Robert Green und viele mehr. Leider sind kaum noch Stücke von ihnen erhalten.

von ?